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Förderverein Archäologische Forschung Göttingen e.V. |
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Gutingi Restaurierung Vorträge Exkursionen Projekte 2010 Auf der Mitgliederversammlung am 14. Juni 2010 gab Stadtarchäologin Betty Arndt einen interessanten Bericht zu archäologischen Befunden der Groner-Tor-Straße (sog. „Klosterhof“). Dabei ergab sich die Möglichkeit, dass eine Gruppe von Mitgliedern zwei Tage später die aktuelle Grabung in der Weender Straße besucht werden konnte. Grabungsleiter Frank Wedekind führte sehr engagiert über die Grabung und ging geduldig auf zahlreiche interessierte Fragen ein.
links: Teilnehmer der Besichtigung, rechts: Frank Wedekind erläutert den Fund einer Gussform für einen Metallgrapen
links: ein Brunnenschacht, rechts: im Profil ist erkennbar, dass der Fußboden immer wieder in den schlecht verfüllten Untergrund abgesackt ist
In Kassel im Naturkundemuseum im Ottoneum und im Museum für Sepulkralkultur fand die Ausstellung Mumien - Körper für die Ewigkeit statt. Am 30. Januar 2010 hat der Förderverein eine Exkursion zu dieser Ausstellung angeboten. Der Leiter des Naturkundemuseums Dr. Kai Füldner erläuterte uns persönlich „seine“ sehr gut gestaltete Ausstellung. In dem Museum für Sepulkralkultur führte Andreas Ströbl äußerst kompetent durch die Ausstellung, die zu großen Teilen von ihm mit konzipiert worden ist. Den Teilnehmern wurde ein vertiefender Einblick in zahlreiche Aspekte rund um das Thema Mumifikation vermittelt, aber auch ethische Gesichtspunkte, die mit einer solchen Ausstellung verbunden sind, wurden thematisiert. Trotz des Wetters, welches die Anreise ein wenig erschwerte, hat sich für die Teilnehmer die Reise nach Kassel gelohnt! Viele waren sicherlich nicht das letzte mal in einem der beiden Museen gewesen, denn die „Baustelle“ (bzw. der Blick auf das Mammut) zeigte schon, dass sich ein weiterer Besuch des Naturkundemuseum nach Fertigstellung des Umbaus mit Sicherheit lohnen wird!
Die Teilnehmer der Exkursion
2009 Die Ausstellung „Ausgegraben! Göttinger Stadtgeschichte von 1600 bis 1800 im Spiegel neuer archäologischer Funde“ fand im Göttinger Museum statt. Im Rahmen des Begleitprogramms wurden folgende Veranstaltungen in Kooperation mit dem Förderverein Archäologische Forschung Göttingen e.V. durchgeführt: Am 18. März, fand ein Whiskeyseminar mit Hans Strenge in den Räumlichkeiten des Museums statt. Betty Arndt referierte über archäologische Aspekte der Glasherstellung und Trinkgefäße des 17. und 18. Jahrhunderts.
Eindrücke vom Whiskeyseminar mit Hans Strenge
22. April, Vortrag von Birgit Großkopf und Andreas Ströbl: Der Gruftfund aus der Pauliner Kirche Am 8. Juni 2009 fand die Mitgliederversammlung statt, auf der die turnusgemäß zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden. Die Mitgliederversammlung wurde durch einen interessanten Vortrag von Frank Wedekind zu archäologischen Befunden der Weender Straße 72 bereichert (Funde vom Hochmittelalter bis zur Neuzeit).
Restaurierte Funde aus dem Grabungskomplex Weender Straße 72, die eingehend betrachtet werden konnten
2008 Auf der Mitgliederversammlung berichtete Andreas Ströbl in einem kurzen Vortrag über Ergebnisse von der Grabung an der Autobahn (Filmbeitrag). Es handelt sich um Reste einer jungsteinzeitlichen Siedlung. Anhand von Hausgrundrissen lassen sich die bis zu 40 m langen Häuser der Linienbandkeramiker - benannt nach der Art der Verzierung ihrer Tongefäße - rekonstruieren. Keramik, Steingeräte und Tierknochen erzählen vom Leben der Menschen, die vor 7000 Jahren in unserer Region anfingen, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.
Am 16. April 2008 gab Kai Gößner Einblicke in einen Haushalt des 18. Jahrhunderts anhand von Funden, die in einem verfüllten Brunnen in der Weender Straße gemacht wurden. Ein großer Teil der Auswertung wurde durch den Förderverein finanziert.
2007 Am 28. März gab es einen Vortrag von Andreas Ströbl zum Thema: Mumien in Palermo - Die Catacombe dei Cappuccini Am 8. Juli bot der Förderverein eine Bus-Exkursion nach Kalkriese, dem wahrscheinlichen Ort der Varus-Schlacht an. Mehr Informationen finden Sie hier. Am 21. September fand das Herbstfest des Fördervereines Archäologische Forschung e.V. statt. Einen Bericht und Fotos gibt es hier. Am 2. November konnten Mitglieder und Gäste die Grabung der Stadtarchäologie an der Autobahn besuchen. Grabungsleiter Andreas Ströbl führte über das Gelände und gab zahlreiche Erklärungen, wie sich anhand von Pfostenlöchern und Abfallgruben Erkenntnisse über die ersten Bauern gewinnen lassen. Der Förderverein finanziert die archäologische Aufarbeitung der Funde einer Kloake aus der Weender Straße.
2006 Der Förderverein hat die Restaurierung von einigen Fundstücken einer Kloake aus der Weender Straße finanziert. Im Januar 2006 hat ein Vortrag der Stadtarchäologin Betty Arndt in den Räumen der Stadtarchäologie stattgefunden. Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier . Im Mai 2006 hat der Förderverein auf dem Göttinger Handwerkermarkt einen Informationsstand mit Verkauf des "gutingi-Brotes gehabt. Weitere Informationen hier. Im September 2006 fand eine Exkursion zum Römerlager Hedemünden statt. Im Herbst gab es zwei Vorträge zu Gruftbestattungen: - Neuzeitliche Gruftbestattungen - Anthropologische und paläopathologische Bearbeitung des bestatteten Individuums aus der Gruft in der Pauliner Kirche
2005 Im Jahre 2003 wurde auf dem
Lünemann-Areal eine umfangreiche Grabung durchgeführt, die zu den Anfängen
Göttingens, dem Dorf Gutingi führte. Die Grabungen und Befunde stießen auf
großes Interesse in der Göttinger Bevölkerung. So waren z.B. am
"Tag des offenen Denkmales" ca. 1000 Besucher auf dem Gelände, um
sich über erste Ergebnisse und Befunde zu informieren.Im
Sommer 2005 fand die Ausstellung „gutingi“
– Vom Dorf zur Stadt: Lebensbilder aus dem frühesten Göttingen Bereits seit vielen Jahren
trägt die Stadtarchäologie Göttingen durch ihre Arbeit mit dazu bei, die
Geschichte unserer Stadt lebendig werden zu lassen. Gerade in Göttingens
Innenstadt, einem wahrhaft "historischen Pflaster", konnten durch ihre
Ausgrabungen immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen und das Wissen um
historische Entwicklungen erweitert werden.
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